Geistführer und Teams

Das Thema Geistführer und Teams ist eines der Wichtigsten für mich, denn jeder Mensch hat so ein „Support-Team“ zur Seite gestellt, doch die wenigsten wissen darum oder arbeiten aktiv mit ihren Teams. Darum möchte ich darüber berichten und auch hier gilt wieder: ich schreibe aus meinen eigenen Erfahrungen und habe nicht das Monopol auf der absoluten Wahrheit.

 

Geistige Teams können sich aus den verschiedensten Wesenheiten zusammensetzten und sie werden individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt, schon bevor der Mensch zur Welt kommt, teilweise auch zu Beginn eines Wiedergeburtszyklus.

Die Team-Mitglieder begleiten einem in den diversen Leben, es kann aber durchaus auch mal zu einem Wechsel im Team kommen.

Die Team-Mitglieder haben regen Kontakt mit uns, auch in der Zeit, in der wir nicht in einem feststofflichen Körper sind. Das heisst, wir sind auch in Kontakt mit unserem geistigen Team, wenn wir gerade nicht in einem materiellen Köper inkarniert (wiedergeboren) sind oder sobald wir den Körper verlassen wie z.B. im Schlaf.

Wir sind also alle immer, ob bewusst oder nicht, mit der geistigen Welt verbunden und mit Informationen aus der geistigen Welt versorgt.

 

Wer sind die Mitglieder in unserem Geistigen Team:

Wenn man streng nach dem englischen Spiritismus geht, besteht unser Team aus Geistführern und Verstorbenen:

 

Geistführer sind Wesen oder Seelen, die bereits nicht mehr in die 3. Dimension unseres Planeten wiedergeboren werden und frei sind von Mustern, Blockaden, Emotionen und Prägungen (sogenannten Anhaftungen), was soviel heisst wie sie haben den Weg zur Erleuchtung bereits gefunden. Die Geistführer sind Lehrer und Führer im Dies- und Jenseits und können auch in allen Lebensfragen Antworten geben.

 

Verstorbene treten in unseren Teams oft als sogenannte „Geisthelfer“ auf. Man kann sich das folgender Massen vorstellen: wenn jemand in die geistige Welt zurück geht, verliert er das Interesse an seinen Lieben nicht, sondern möchte nach wie vor Teil haben an deren Leben. Helfen und unterstützen genau so, wie er es auch zu Lebzeiten getan haben. Eine meiner Grossmütter begleitet mich z.B. ganz oft, wenn es um Familienangelegenheiten geht oder ist bei Jenseitskontakten für Klienten anwesend und unterstützt mich bei meiner Arbeit.

 

Soweit zum Spiritismus.

Ergänzen möchte ich aus meiner Erfahrung Folgendes:

Die Antworten der Geistführer beziehen auch den Frager in seinem ganzen individuellen Sein ein und sind immer als sehr hoch einzustufen / aus einer höherer spirituellen Sichtweise, da die Wahrnehmung der Geisterführer nicht mehr von Anhaftungen geprägt ist. Ganz oft werden auch zukünftig Ereignisse oder Lernprozesse des Fragenden mit einbezogen.

 

Geistführer zeigen sich in der Regel so, wie es der Frager verstehen kann, also in einer menschlichen Gestalt, mit menschlichen Attributen. Ganz klassisch gibt es da z.B. den weisen alten Chinesen oder den jungen starken Krieger. Natürlich haben die Geistführer keinen Körper mehr wie wir ihn kennen, aber so kann es der Mensch im Allgemeinen einfach besser annehmen als eine vage Lichtgestallt.

 

Die menschlichen Attribute können immer auch übersetzt werden z.B. alt steht für viel Weisheit und Wissen, welches der Geistführer auch bereit ist zu vermitteln, Grösse und Stärke wollen den Fragenden darin bestärken seine eigenen Fähigkeiten zu leben und sich nicht klein zu machen.

 

Wenn ein Mensch jetzt eher mit Engeln arbeiten möchte, können sich die Geistführer auch als geflügelte Wesen zeigen - der fragende Mensch sieht immer das, was er verstehen kann oder möchte.

 

Das Gleiche gilt für Schamanen oder Menschen, die sich für Schamanismus interessieren, sie haben oft Krafttiere als Begleiter. Die jeweiligen Eigenschaften der Tiere stehen dann auch wieder für die Talente und Fähigkeiten des jeweiligen Menschen.

 

In unserer Kultur spricht man ja immer davon, dass man die Toten nicht stören soll oder dass wenn die Verstorbenen noch bei uns weilen sie nicht ins Licht können und unsere Hilfe brauchen. Dies entspricht absolut nicht meiner Erfahrung:

 

  • Soweit ich weiss, ist es eine freie Entscheidung der Menschen, die keinen feststofflichen Körper mehr haben, sich uns zu zeigen / Teil unseres Teams zu sein.

  • Alle Verstorbenen, die ich bis jetzt getroffen habe, waren frei von Zwängen und absolut frei in ihren Handlungen. Was nicht heisst, dass sie nicht noch Dinge zu sagen hätten, die sie zu Lebzeiten nicht gesagt haben, es kann auch sein, dass sie sich für ihr Handeln entschuldigen wollen. Leider ist es oft so, dass zu Lebzeiten die eigenen Fehler und Defizite noch nicht so genau gesehen werden wie nach dem Übergang in die Geistige Welt (soweit ich das mitbekommen habe, findet auch in der Geistigen Welt eine Entwicklung statt).

 

Wie oben schon erwähnt, begegnen mir bei meiner Arbeit auch immer wieder Wesen aus anderen Welten und Dimensionen, seien es nun Engel, Krafttiere oder höher schwingende Wesenheiten verschiedenster Art.

 

Alle Wesen, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, waren ausschliesslich positiv und uns Menschen wohlgesinnt. Sie würden uns gerne mehr unterstützen auf unseren individuellen Wegen. Wir können ihnen dabei helfen, indem wir ihnen aktiv die Erlaubnis geben, in unserem Leben zu wirken (sie also um Hilfe bitten).

 

Warum ist das Bitten so wichtig?

Zu unserem höchsten Gut gehört der „Freie Wille“. Dieser darf unter keinen Umständen untergraben werden auch nicht von unseren Teams. Erst wenn wir sie bitten und ihnen so die Erlaubnis geben, können sie vollumfänglich aktiv werden in unserem Leben. Ansonsten müssen sie meistens ziemlich hart daran arbeiten, dass wir dann durch „Zufälle“ zu den richtigen Erkenntnissen kommen und die richtigen Schritte tun.

 

Es lohnt sich also, mit seinem Team einen engen Kontakt zu pflegen. Es erleichtert einem das Leben ungemein, das kann ich wirklich mit gutem Gewissen aus eigenen Erfahrungen behaupten.